24.
August
2009
Die Meldungen, dass zwischen (80-90)% aller IT-Projekte Ihre Ziele nicht erreichen oder gar komplett scheitern, sind seit langem bekannt. Die hier immer wieder genannten Top-Ten Fehler, z.B. fehlende Sponsoren des oberen Managements, mangelnde Verbindung zwischen IT-Entwicklung und Geschäftsprozessen oder auch fehlender kontinuierlicher Einbezug der Key-User, sollen an dieser Stelle nicht wiederholt werden. Aus unserer Erfahrung werden Großprojekte, die über mehrere Jahre angelegt sind, von Unternehmen und Dienstleistern sehr professionell geplant und auch durchgeführt.
Der überwiegende Teil eines IT-Projektportfolios bewegt sich aber im Bereich 50-300 Personentage. Hier wird in Summe über alle Projekte der überwiegende Teil des IT-Projektbudgets ausgegeben und hier besteht aus unserer Sicht der größte Handlungsbedarf zur Optimierung und Steigerung der Effizienz.
Dazu aus der Praxis hier eine Liste von Verbesserungsvorschlägen zu folgenden Punkten:
- Vorstudie statt Design to Cost – Ansatz
- Monetäre Bewertung der gewählten IT-Architekturen über den gesamten Lebenszyklus
- Belastbare Fortschrittskontrolle der Entwicklungsstände
- Interaktive OP-Listen für das gesamte Projektteam
- “One Stop Shop” für Projektdokumentationen
- Usability-Tests von der Konzeptphase an
- Projekt endet nicht mit dem Go-Live
- Keine Angst vor roten Ampeln
